Jun
30
Infos zu Marienbad in Tschechien: Geographie, Kultur und Naturheilquellen
Geographie Marienbad
Marienbad liegt in Westböhmen, ca. 12 km von der Staatsgrenze zur BRD und ca. 25 km südöstlich von Eger (Cheb). Die Stadt gehört zum Karlsbader Kreis in dem Bezirk Eger. Die Einwohnerzahl lag im Jahr 2000 bei 15010 Einwohner. Die Höhenlage beträgt 630 m über dem Meeresspiegel. Der Kurort erstreckt sich über ein weites Waldthal am südöstlichen Rand des Kaiserwaldes. Das Kurbadviertel ist zum Süden hin geöffnet und wird durch bewaldete Bergrücken geschützt. Die Stadt wird von keinem Fluß durchflossen - aber es entspringen zahlreiche Quellen.
Kultur in Marienbad
Marienbad ermöglicht den Kurgästen reiche kulturelle Erlebnisse in Form von Konzerten, Operetten- und Theatervorstellungen, Modeschauen und Ausstellungen, die im Gesellschaftshaus Casino und im städtischen Theater stattfinden. Großer Beliebtheit erfreuen sich im Sommer die Kolonadenkonzerte. Ein nichtalltägliches Erlebnis ist die Singende Fontäne, die zu jeder ungeraden Stunde erklingt und in den Abendstunden von Lichteffekten begleitet wird. Nicht wegzudenken aus dem Leben des Kurorts sind auch das Chopin-Musikfestival, sowie die Feierlichkeiten anlässlich der Eröffnung der Kursaison mit Weihung der Heilquellen.
Naturheilquellen Marienbad
Den Ruhm und die Berühmtheit begründen besonders sein Mineralquellen. Auf der kleinen Fläche der Stadt entspringen etliche Quellen, sogenannte Säuerlinge. Alle Wasser sind sehr reich an Kohlensäure, deshalb der Name Natursäuerlinge. Alle Wasser sind im Gegensatz zu Karlsbad kalt. Sie werden mit einer Temperatur von 7 bis 10 Grad Celsius der Erde entnommen. Diese Quellwasser werden bei einer Vielzahl von Krankheiten angewendet.
Anwendung Naturheilquellen:
Trinkkur
Kohlensäurebäder
Gasbäder
Gasinjektionen
Peloide
Heilindikationen
Jun
30
Ambulante Kuren in Tschechien
Filed Under Tschechien | Leave a Comment
Zuschuß für eine ambulante Kur in Tschechien von Krankenkassen
Seitdem die Tschechische Republik Mitglied der Europäischen Union ist, zahlen deutsche Krankenkassen an ihre Versicherten, die in anerkannten Kurorten eine ambulante Kur durchführen, auch einen Zuschuß. Dieser Zuschuß für ambulante Kuren kann im Abstand von drei Jahren beantragt werden. Generelle Voraussetzung dafür ist ein Antrag des behandelnden Arztes, den die Kassen prüfen und bewilligen können. Aufgrund der günstigen Kosten für die Behandlung, aber auch für Unterkunft und Verpflegung können Kuren für deutsche Versicherte in Tschechien sehr attraktiv sein. Die gesetzlichen Krankenkassen übernehmen bereits die Kosten für die Behandlung und zahlen einen Zuschuß von 13 EURO pro Tag und Unterkunft und Verpflegung. Der Patient zahlt lediglich einen Eigenanteil von 10% pro Einzelleistung und die Differenz zum Gesamtpreis des Kuraufenthaltes. Bitte sprechen Sie direkt mit Ihrem Arzt und Ihrer Krankenkasse über das umfangreiche Kurangebot und die Präventionsprogramme in Tschechien.
Jun
30
Tschechien in Zahlen und Fakten
Filed Under Tschechien | Leave a Comment
Ein Überblick zu Tschechien zu Lage, Einwohnerzahl und Religion in Kurzform:
- Fläche: Tschechien hat eine Fläche von 7884 km²
- Lage: Breitengrad: 48,5-51 Grad Nord
- Längengrad: 12-19 Grad Ost
- Staatsform: Parlamentarische Republik
- Staatsoberhaupt: Präsident
- Regierungschef: Premierminister
- Hauptstadt: Prag (1,2 Mio. EW)
- Weitere Großstädte: Brünn (385000 EW), Ostrava (323870 EW), Pilsen (171000 EW)
- Sprache: Tschechisch
- Bevölkerung: Einwohnerzahl: 10,3 Mio.
- Bevölkerungsdichte: 131 Einwohner pro km²
- Die Relgionszugehörigkeiten in Prozent:
- Konfessionslose: 53,2%
- Katholiken: 39,2%
- Protestanten: 4,6%
- Orthodoxe: 3%
- Verwaltung:
- 13 Verwaltungsgemeinden (Kraj) und eine Hauptstadt
- Wirtschaft:
- Touristen: Über 100 Mio. pro Jahr
- Arbeitslosenquote: 9,8%
- Hauptausfuhrprodukte: Maschinen, Kfz, Transportgeräte, Bier
Jun
21
Teichfilter selber bauen - im Eigenbau
Filed Under Garten | Leave a Comment
Jeder Gartenteichbesitzer wünscht sich möglichst klares, sauberes Wasser und wird zu diesem Zweck einen Teichfilter benötigen. Wer sich das Geld für teure Fertiganlagen sparen möchte und außerdem Spaß am heimwerkerischen Tätigkeiten hat, kann ohne großen Aufwand und für wenig Geld einen Teichfilter selber bauen. Dieser muß an die Größe und Fischkapazität des Teiches angepasst werden. Grundsätzlich gilt: Der Filter sollte mindestens zehn Prozent des Teichvolumens fassen können.
Zwei Prozesse, die für klares Wasser sorgen, müssen beachtet werden, wenn man einen Teichfilter selber bauen will: Im ersten Prozess werden gröbere Wasserunreinheiten mechanisch zurückgehalten. Gleichzeitig bauen in einem zweiten Schritt Mikroorganismen überschüssigen Stickstoff biologisch ab.
Für diesen entscheidenden Prozess werden optimalerweise drei verschiedene Schwammarten benutzt: blaue, rote und grüne Schwämme - die Schwammporen werden von blau zu grün immer enger und feiner. Die großmaschigeren blauen und roten Filterschwämme ermöglichen sauerstoffhaltige Bedingungen. Sauerstoff bietet ideale Lebensbedingungen für Mikroorganismen, die hier den Abbau überflüssigen Stickstoffs einleiten. Die feinporigen grünen Schwämme beherbergen spezielle Mikroorganismen, die ein sauerstoffarmes Milieu bevorzugen. Diese Organismen vollenden den Abbau des Stickstoffs, der nun im gasförmigen Zustand aus dem Teichwasser entweichen kann.
Um einen Teichfilter selber bauen zu können, kommen natürlich auch andere Filtermaterialien wie Tonröhrchen zum Einsatz. Teichfilterwatte hat sich bei Gartenteichbesitzern, die ihren Teichfilter im Eigenbau herstellen, weniger bewährt, da sie sehr stark verschmutzt und daher oft gewechselt werden muß. Für stark beanspruchtes Wasser eignet sich eine Teichfilterwatte also überhaupt nicht. Natürlich müssen alle anderen Filtermaterialien auch gereinigt werden. Eine genaue Kontrolle ist immer unerlässlich!
Abschließend sollte noch ein Punkt beachtet werden: Bevor man einen Teichfilter selbst baut, sollte man bedenken, daß so ein Filtersystem nur dann funktioniert, wenn der Teich ausreichend bepflanzt ist. Circa ein Drittel des Teichs sollte mit Wasserpflanzen bedeckt sein, damit überschüssige Nährstoffe, die nicht gefiltert wurden, von den Pflanzen des Teichs aufgenommen und weiter zersetzt werden können.
Jun
21
Richtig kompostieren leicht gemacht
Filed Under Garten | Leave a Comment
Wer einen Garten besitzt, wird beim Kompostieren mit einer Kompostanlage viel Freude haben. Denn beim Kompostieren verwandeln unzählige Bakterien und Pilze organischen Hausabfall in begehrten Humus. Dieser Humus wiederum lässt auch auf schwierigen Böden Zier- und Nutzpflanzen üppig sprießen. Kompostsilos und Zubehör werden heute in allen Bau- und Gartenmärkten angeboten. Doch wie kompostiert man richtig? Entscheidend für einen zufriedenstellenden Erfolg beim Kompostieren ist zunächst der richtige Platz. Eine Kompostanlage braucht ein schattiges Eckchen von zirka drei Quadratmetern Fläche. Wer mit drei Behältern arbeitet, macht es sich besonders leicht. Im Kompostsilo wird organisches Material gesammelt; zwei weitere Behälter – zum Beispiel strapazierfähige Plastiksäcke – stellen jederzeit Laub und Holzhäcksel zum Beimischen bereit. Die richtige Mischung ist wichtig, da der Kompost immer ein 30:1-Verhältnis von Kohlenstoff zu Stickstoff haben sollte. Hartes, trockeneres Material wie zum Beispiel klein geschnittene Äste liefern Kohlenstoff; weicheres, feuchtes Material wie Rasenschnitt oder Laub sorgt für Stickstoff. Ist das Silo gefüllt, kommt der Thermokomposter zum Einsatz, der unbedingt Kontakt zum gewachsenen Boden benötigt. Denn beim letzten Schritt des Kompostierens helfen Regenwürmer und andere Kleinstlebewesen. Allerdings dürfen nicht alle organischen Abfälle ins Kompostsilo. Fisch- und Fleischreste sind ebenso tabu wie Käse, Kleintierstreu, Schalen von ungekochten Eiern oder von Krankheiten befallene Pflanzen.