Dez
23
Die Grundausrüstung für das Campingleben
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Grundausrüstung ist zwar ein eindeutiger Begriff.
Wenn es um die Grundausrüstung eines Campers geht, verliert sich diese Eindeutigkeit allerdings ein wenig.
Drei Wochen Wildniswandern in Finnland stellen andere Anforderungen an die Grundausrüstung, als ein Wochenende im Zelt, am Rande eines Hard-Rock-Festivals. Vor allem steht auch die Frage des Transports im Vordergrund: per Rucksack, im Auto, eventuell im Boot?
Kein Camper ohne Zelt. Das Angebot ist weitgefächert. Es beginnt mit Zelten für eine Person und endet bei mobilen Unterkünften für acht Personen in zwei getrennten Schlafkabinen samt geschütztem Sitzplatz.
Je nach gewähltem Campingzelt ist zu bedenken, daß einige Ersatzheringe und Abspannleinen notwendig sind. Die Heringe müssen auch in den Boden gebracht werden, also ist ein Zelthammer kein Nachteil.
Die gute alte Luftmatratze wird heute gerne durch Iso-Matten oder selbstaufblasende Matratzen ersetzt. Zur Luftmatratze gehört immer auch ein Blasebalg oder eine Luftpumpe.
Ein Schlafsack gehört ebenfalls zur Grundausrüstung, obwohl im Sommer auch eine Decke ausreichen kann.
Sofern keine Fastenwanderung geplant ist oder nicht ständig ein Gasthaus angelaufen werden soll, kommt die Frage nach der Kochgelegenheit auf. Für Minimalisten gibt es Kocher und Töpfe als klein verpackbare Einheit. Ein faltbarer Wasserkanister ist nicht lebensnotwendig, aber bequemer als Wasser im Topf zu tragen.
Grundsätzlich ist die Frage, welcher Brennstoff verwendet werden soll: Gas, Benzin, Spiritus? Die Wahl richtet sich nach Ziel der Reise, ihrer Länge und der Jahreszeit. Für die nächtliche Beleuchtung sorgt eine Campinglampe, die auf den Kocher-Brennstoff abgestimmt ist.
Klapptisch und Klappstühle? Es geht auch ohne, aber ab hier - wie bei vielen anderen Dingen - beginnt der Bereich der persönlichen Bequemlichkeit.