Was bedeutet Fahrverbot ?

Wer bei einem Führen eines Kraftfahrzeuges gegen Regeln der Straßenverkehrsverordnung (StVO) verstößt, kann mit einem Fahrverbot belangt werden. Ein

   

Fahrverbot bedeutet, für eine vom Gericht festgelegte Zeit nicht mit einem Fahrzeug am Straßenverkehr teilnehmen zu dürfen.

Fahrverbot und die möglichen Folgen

Dies betrifft von Motorräder bis schweren Lastkraftwagen (LKW) jede Art von Fahrzeug. Das Fahrverbot kann für ein bis drei Monaten erlassen werden. Das Fahrverbot ist nicht zu verwechseln mit der Entziehung der Fahrerlaubnis, wie sie oft bei wiederholtem Fahren unter Alkoholgenuß ausgesprochen wird. Bei letzterem wird der Fahrer für ungeeignet zum Führen eines Fahrzeugs erklärt und muß seine Befähigung neu nachweisen. Beim Fahrverbot wird der Führerschein für eine bestimmte Zeit bewahrt, verliert aber nicht seine Gültigkeit. Nachdem das Fahrverbot aufgehoben ist, wird der Führerschein dem Besitzer zurückgegeben und dieser kann ohne erneutem Nachweis seiner Fahrtauglichkeit sofort wieder am Straßenverkehr teilnehmen. Aus Gründen des Umweltschutzes kann von Amts wegen ein Fahrverbot für bestimmte Fahrzeuge erlassen werden. In Deutschland und der Schweiz wird für schwere Lastkraftwagen sonntags ein Fahrverbot verhängt. Nur in der Schweiz dürfen Lastkraftwagen prinzipiell aus Gründen des Lärmschutzes nicht in der Nacht fahren. In Deutschland ist ein solches grundsätzliches Fahrverbot nicht vorgesehen. Nur unter sehr spezifischen Bedingungen kann ein solches Fahrverbot ausgesprochen werden.