Was bringt eine Geschwindigkeitsübertretung mit sich?

Fast jeder Lenker eines Kfz wird den Begriff " Geschwindigkeitsübertretung" unwillkürlich mit "Blitzen" und "Strafe" in Verbindung bringen. Dabei bedeutet diese Gedankenfolge doch, daß man "das Pferd von hinten aufschirrt",

   

denn die erste Überlegung sollte den Folgen einer Geschwindigkeitsübertretung bezüglich der Unversehrtheit der anderen Verkehrsteilnehmer und natürlich auch der eigenen gelten.

Das Risiko bei Geschwindigkeitsübertretung

Welches Risiko geht man ein, wenn man mal eben etwas schneller fährt, als es die StVO auf einer bestimmten Strecke erlaubt? Geschwindigkeitsbeschränkungen werden nicht nach dem Zufallsprinzip angeordnet, sondern es liegen immer ganz bestimmte Gründe vor: sei es das verstärkte Begehen der Fahrbahn durch Kinder, eine Baustelle, die zu Behinderungen führt oder ein besonders starkes Wildaufkommen in einem Waldgebiet. Es wird genau geprüft, welches Tempo noch vertretbar ist, um im Ernstfall rechtzeitig reagieren zu können und einen Schaden zu vermeiden oder wenigstens zu minimieren.
Spätestens, wenn es zu einem Unfall kam und vielleicht die eigene Familie, ein Freund oder man selbst betroffen ist, wird jeder wach. Dann wird klar, wie unwichtig die wenigen Sekunden Zeiteinsparung, die durch eine Geschwindigkeitsübertretung erzielt wird, gegenüber einem manchmal lebenslangen Leiden sind.
Selbst wenn kein Mensch zu Schaden kam, ist es grausam, mit ansehen zu müssen, wie sich ein Tier zu Tode quält, vor dem man ohne Geschwindigkeitsübertretung leicht abgestoppt hätte. Und auch die unnötigen finanziellen Belastungen, die durch Blechschäden oder durch Bußgelder entstehen, wenn man dann eben doch geblitzt wurde, sind nicht unerheblich. Besonders hart kann es einen Fahrer treffen, wenn er innerhalb der Probezeit, egal ob innerorts oder außerorts, geblitzt wird. Dann wird nicht nur ein Bußgeld laut Bußgeldkatalog fällig.
Geschwindigkeitsübertretungen lohnen sich also in keinem Fall!