Okt
15
Rasen
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Wie werde ich das Unkraut auf meinem Rasen los?
Unkraut und Moos im Rasen deuten immer auf eine unzureichende Rasenpflege hin. Wird der Rasen regelmäßig vertikutiert, gedüngt, gewässert und gemäht, haben unerwünschte Wildkräuter keine Chance.
Haben sich nur wenige Unkräuter angesiedelt, kann man sie problemlos mit einem Unkrautstecher entfernen. Wichtig ist hierbei aber, dass die ganze Wurzel entfernt wird, denn aus Überbleibseln können schnell wieder neue Unkräuter wuchern. Bleiben danach größere Löcher im Rasen, kann man ihn durch Nachsäen ausbessern.
Haben sich die Unkräuter bereits im ganzen Rasen ausgebreitet, kann man den Rasen vor dem Jäten einzelner Unkräuter zunächst vertikutieren. Hierbei wird die Grasnabe belüftet, Rasenfilz und Moos werden entfernt. Bei kleineren Rasenflächen kann man statt des Vertikutierers auch einen Rechen benutzen.
In schwierigen Fällen lässt sich manchmal der Einsatz von chemischen Mitteln zum Entfernen hartnäckiger Unkräuter nicht verhindern. Im Handel erhältlich sind Kombinationspräparate, die gegen unterschiedlichste Kräuter eingesetzt werden, aber auch spezielle zum Beispiel gegen Moos oder Giersch.
Kommen im Rasen vermehrt Löwenzahn und Klee vor, so zeigt dies an, dass der Boden verdichtet und zu schwer ist. Hier kann man Abhilfe schaffen, indem der Boden gelüftet und anschließend mit Sand, Kompost oder Blumenerde aufgefüllt wird. Vermehrtes Mooswachstum hingegen deutet einen zu sauren Boden an, der mit Gartenkalk oder besser noch Urgesteinmehlen behandelt wird.
Um auf Dauer Freude am Rasen zu haben, sind langfristige Maßnahmen wie Vertikutieren, Düngen und wöchentliches Mähen erforderlich.
Jun
21
Teichfilter selber bauen - im Eigenbau
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Jeder Gartenteichbesitzer wünscht sich möglichst klares, sauberes Wasser und wird zu diesem Zweck einen Teichfilter benötigen. Wer sich das Geld für teure Fertiganlagen sparen möchte und außerdem Spaß am heimwerkerischen Tätigkeiten hat, kann ohne großen Aufwand und für wenig Geld einen Teichfilter selber bauen. Dieser muß an die Größe und Fischkapazität des Teiches angepasst werden. Grundsätzlich gilt: Der Filter sollte mindestens zehn Prozent des Teichvolumens fassen können.
Zwei Prozesse, die für klares Wasser sorgen, müssen beachtet werden, wenn man einen Teichfilter selber bauen will: Im ersten Prozess werden gröbere Wasserunreinheiten mechanisch zurückgehalten. Gleichzeitig bauen in einem zweiten Schritt Mikroorganismen überschüssigen Stickstoff biologisch ab.
Für diesen entscheidenden Prozess werden optimalerweise drei verschiedene Schwammarten benutzt: blaue, rote und grüne Schwämme - die Schwammporen werden von blau zu grün immer enger und feiner. Die großmaschigeren blauen und roten Filterschwämme ermöglichen sauerstoffhaltige Bedingungen. Sauerstoff bietet ideale Lebensbedingungen für Mikroorganismen, die hier den Abbau überflüssigen Stickstoffs einleiten. Die feinporigen grünen Schwämme beherbergen spezielle Mikroorganismen, die ein sauerstoffarmes Milieu bevorzugen. Diese Organismen vollenden den Abbau des Stickstoffs, der nun im gasförmigen Zustand aus dem Teichwasser entweichen kann.
Um einen Teichfilter selber bauen zu können, kommen natürlich auch andere Filtermaterialien wie Tonröhrchen zum Einsatz. Teichfilterwatte hat sich bei Gartenteichbesitzern, die ihren Teichfilter im Eigenbau herstellen, weniger bewährt, da sie sehr stark verschmutzt und daher oft gewechselt werden muß. Für stark beanspruchtes Wasser eignet sich eine Teichfilterwatte also überhaupt nicht. Natürlich müssen alle anderen Filtermaterialien auch gereinigt werden. Eine genaue Kontrolle ist immer unerlässlich!
Abschließend sollte noch ein Punkt beachtet werden: Bevor man einen Teichfilter selbst baut, sollte man bedenken, daß so ein Filtersystem nur dann funktioniert, wenn der Teich ausreichend bepflanzt ist. Circa ein Drittel des Teichs sollte mit Wasserpflanzen bedeckt sein, damit überschüssige Nährstoffe, die nicht gefiltert wurden, von den Pflanzen des Teichs aufgenommen und weiter zersetzt werden können.
Jun
21
Richtig kompostieren leicht gemacht
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Wer einen Garten besitzt, wird beim Kompostieren mit einer Kompostanlage viel Freude haben. Denn beim Kompostieren verwandeln unzählige Bakterien und Pilze organischen Hausabfall in begehrten Humus. Dieser Humus wiederum lässt auch auf schwierigen Böden Zier- und Nutzpflanzen üppig sprießen. Kompostsilos und Zubehör werden heute in allen Bau- und Gartenmärkten angeboten. Doch wie kompostiert man richtig? Entscheidend für einen zufriedenstellenden Erfolg beim Kompostieren ist zunächst der richtige Platz. Eine Kompostanlage braucht ein schattiges Eckchen von zirka drei Quadratmetern Fläche. Wer mit drei Behältern arbeitet, macht es sich besonders leicht. Im Kompostsilo wird organisches Material gesammelt; zwei weitere Behälter – zum Beispiel strapazierfähige Plastiksäcke – stellen jederzeit Laub und Holzhäcksel zum Beimischen bereit. Die richtige Mischung ist wichtig, da der Kompost immer ein 30:1-Verhältnis von Kohlenstoff zu Stickstoff haben sollte. Hartes, trockeneres Material wie zum Beispiel klein geschnittene Äste liefern Kohlenstoff; weicheres, feuchtes Material wie Rasenschnitt oder Laub sorgt für Stickstoff. Ist das Silo gefüllt, kommt der Thermokomposter zum Einsatz, der unbedingt Kontakt zum gewachsenen Boden benötigt. Denn beim letzten Schritt des Kompostierens helfen Regenwürmer und andere Kleinstlebewesen. Allerdings dürfen nicht alle organischen Abfälle ins Kompostsilo. Fisch- und Fleischreste sind ebenso tabu wie Käse, Kleintierstreu, Schalen von ungekochten Eiern oder von Krankheiten befallene Pflanzen.
Jun
19
Organischer Dünger
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Durch große Nachfrage und unberechenbares Wetter sind viele Landwirte gezwungen, ihrem Boden Dünger zuzufügen. Dies dient dazu, ein schnelleres Wachstum und bessere Erträge zu erzielen.
Man kann im Groben den Dünger in zwei Kategorien einteilen. Da wäre zum einen der anorganische Dünger, man spricht hier auch vom Mineraldünger, sowie der organische Dünger.
Beim organischen Dünger, der seinen Ursprung meist bei Tieren oder Pflanzen hat, wird der Boden auf natürliche Weise angeregt, sich selbst zu regenerieren bzw. Nährstoffe besser aufzunehmen. Man kann hier einen indirekten Vergleich mit dem Menschen ziehen, dieser verwertet Nährstoffe, die zum Beispiel in rohem Gemüse stecken auch besser, durch die Zugabe von Fett.
Ähnlich funktioniert das bei der Zugabe von organischem Dünger in den Boden. Das Ziel ist hier, die Mikroorganismen und Bodenlebewesen dazu anzuregen, den Dünger für den Boden bzw. die Pflanzen verwertbar zu machen, dies geschieht durch Mineralisierung.
Der Vorteil des organischen Düngers ist seine bessere Wasserresistenz. Er ist nicht gut abwaschbar und bleibt so länger im Boden, was eine längere Wirkung zur Folge hat.
Als organischen Dünger werden meist Abfallprodukte aus der Landwirtschaft verwendet, wie zum Beispiel das Ausbreiten von Kuhmist auf den Feldern oder aber auch das Verteilen von Jauche.
Organischer Dünger verbessert langfristig die Struktur des Bodens und sorgt für einen guten Wassergehalt.
Im Gegensatz zum anorganischen Dünger regt der organische Dünger die Natur dazu an, sich selbst zu helfen.