Aug
26
Gesetzliches Rauchverbot
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Eine willkommene Anregung, um mit dem Rauchen aufzuhören?
Die Debatte über das Für und Wider von Rauchverboten ist weiterhin in vollem Gange und wird oft eher mit rauchenden als mit kühlen Köpfen geführt. Insbesondere über die Rauchverbote in Gaststätten und etwaige Ausnahmen für sogenannte “Eckkneipen” ist offenbar hierzulande noch längst nicht das letzte Wort gesprochen. Unversöhnlich stehen sich die Vertreter des radikalen Nichtraucherschutzes und Befürworter des freien Willens (hier: der Gastwirte und ihrer Gäste) gegenüber.
Wie steht es aber nun mit der tatsächlichen Wirkung der bereits erlassenen Rauchverbote? Laut einer Studie aus den USA hat sich die Wahrscheinlichkeit, dass Jugendliche zu rauchen beginnen, in solchen Städten, in denen ein strenges Rauchverbot in Gaststätten und öffentlichen Gebäuden gilt, um bis zu 40 Prozent verringert. Eine Studie aus Italien, wo seit 2005 ein strenges Rauchverbot besteht, soll die Zahl der Herzinfarkte deutlich gesunken sein (zwischen acht und elf Prozent). Wohingegen das Statistische Bundesamt in Wiesbaden mitteilte, dass die Zahl der Deutschen, die an den Folgen ihres Tabak-Konsums gestorben seien, zugenommen habe - und das trotz sinkender Raucherzahlen.
Sicherlich sind die zunehmenden und sich verschärfenden gesetzlichen Rauchverbote für viele ein starker Anreiz, den alten Vorsatz vom “Aufhören” nun endlich ernsthaft in Angriff zu nehmen. Andere aber verleiten sie offenbar eher dazu, ihre Geselligkeiten nunmehr ganz ins Private zu verlegen - und sich dort womöglich noch ungehemmter dem blauen Dunst hinzugeben…
Jul
6
Raucherpflaster - Rauchen aufgeben
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Wirken Raucherpflaster wirklich? Kann ich dadurch das Rauchen aufgeben? Raucherpflaster sind eine wirklich gute Alternative, vom “blauen Dunst” endlich loszukommen. Es funktioniert wirklich, aber etwas eigener Wille muß schon vorhanden sein, damit man keinen Rückfall erleidet. Es gibt die Pflaster in verschiedenen Stärken und man hat ein viertel Jahr Zeit, sich seine typischen Rauchergewohnheiten abzugewöhnen (zum Beispiel die Zigarette zum Kaffee, die Zigarette in einer kleinen Pause usw.). Das Gute an den Raucherpflastern ist, daß man durch sie nicht wirklich Lust auf Nikotin in Form von Zigaretten verspürt. Der Körper wird ja über die Haut mit Nikotin versorgt. Was bleibt, sind nur die mit dem Rauchvorgang verbundenen Rituale, die an das Rauchen erinnern und die es nun abzugewöhnen gilt. Der Nikotingehalt des Blutes nimmt im Laufe der dreimonatigen Therapie mit dem Raucherpflaster kontinuierlich ab, bis man schließlich ganz ohne Nikotin auskommen kann.
Die Raucherpflaster sind in drei Stärken eingeteilt: Sehr hoher Nikotingehalt, für Raucher, die täglich mehr als 20 Zigaretten benötigen, mittelmäßig viel Nikotin für mittelstarke bis leichte Raucher, die bis zu 20 Zigaretten täglich rauchen, und Raucherpflaster mit wenig Nikotin für Ultraleichtraucher, die mit weniger als 10 Zigaretten pro Tag auskommen. Starke Raucher fangen mit der stärksten Dosis an, und benutzen diese Pflaster für einen Monat. Im zweiten Monat steigt man um auf die mittlere Pflasterstärke, und im dritten Monat reicht die schwächste Dosierung. Wichtig ist, die Pflaster wirklich für die drei Monate zu benutzen. Denn solange braucht man wirklich, um seine Gewohnheiten erfolgreich zu ändern und schließlich bekämpft man eine Sucht. Dabei sollte man vermeiden, auf “Ersatzdrogen” wie Schokolade oder Knabbereien umzusteigen. Ein Kaugummi oder ein knackiger Apfel tut’s auch, wenn man Ablenkung braucht.
Es gibt die Raucherpflaster von verschiedenen Herstellern. Bei den günstigeren Produkten lässt oft der Klebstoff zu wünschen übrig und eventuell gibt es Hautunverträglichkeiten mit dem Material der Pflaster. - Selbst, wenn man sich für die teueren Raucherpflaster entscheidet, wird es immer noch billiger als ein Päckchen Zigaretten. Ganz abgesehen von dem unbezahlbaren Wert der eigenen Gesundheit.
Jul
5
Rauchen aufhören
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Wie kann man das Rauchen aufhören ?
Das Rauchen aufhören - wer hat es nicht schon versucht und ist dann doch wieder rückfällig geworden? Rauchern wird es in unserer Gesellschaft immer schwerer gemacht, ihrem Laster nachzukommen. Auch die Gefahren bezüglich des Passivrauchens sind längst bekannt und es entstehen nun immer mehr “rauchfreie” Zonen, wie beispielsweise in Gaststätten und auf Bahnhöfen.
Der Raucher wird durch alle möglichen Mittel unterstützt, mit dem Rauchen aufzuhören. Mittlerweile gibt es das Anti Raucherpflaster, den Anti Raucherkaugummi, Selbsthilfebücher, die es dem Raucher einfacher machen sollen, mit dem Rauchen aufzuhören und sogar Hypnosesitzungen.
Zunächst sollte erst mal geklärt sein, ob schon vorher ein Versuch stattfand, mit dem Rauchen aufzuhören und wenn ja, warum es damals nicht geklappt hat. Der Raucher sollte sich auch überlegen, warum er mit dem Rauchen aufhören möchte. Tut er es für sich selber oder für andere? Oder geht es mit der Zeit zu sehr ins Geld?
Fakt ist, daß jeder letztendlich selber für sich entscheiden sollte, durch welche Methode er mit dem Rauchen aufhören möchte. Wissenschaftliche Studien belegen, daß die verhaltenstherapeutischen Nichtraucherkurse eine hohe Erfolgsquote haben. Sehr vorteilhaft dabei ist das stufenweise und bewusste Erlernen, das bisherige Rauchverhalten zu durchbrechen. Auch bei der Akupunktur und der Hypnose werden gute Erfolge erzielt. Wer lieber in der Gruppe zusammen mit anderen dem Rauchen entsagen möchte, für den sind Nichtraucherseminare empfehlenswert. Allerdings bringen diese Seminare oft nur einen kurzfristigen Erfolg. Auch bei dem Einsatz von Nikotinersatzpräparaten oder der Ohrinjektionstherapie sind die Erfolge meist nicht von langer Dauer. Wer besonders willensstark ist, für den eignen sich auch Online Nichtraucherkurse. Sie sind günstig, anonym und ortsunabhängig. Vielleicht klappt es ja, mit dem Rauchen aufzuhören.