Jun
19
Organischer Dünger
Filed Under Garten
Durch große Nachfrage und unberechenbares Wetter sind viele Landwirte gezwungen, ihrem Boden Dünger zuzufügen. Dies dient dazu, ein schnelleres Wachstum und bessere Erträge zu erzielen.
Man kann im Groben den Dünger in zwei Kategorien einteilen. Da wäre zum einen der anorganische Dünger, man spricht hier auch vom Mineraldünger, sowie der organische Dünger.
Beim organischen Dünger, der seinen Ursprung meist bei Tieren oder Pflanzen hat, wird der Boden auf natürliche Weise angeregt, sich selbst zu regenerieren bzw. Nährstoffe besser aufzunehmen. Man kann hier einen indirekten Vergleich mit dem Menschen ziehen, dieser verwertet Nährstoffe, die zum Beispiel in rohem Gemüse stecken auch besser, durch die Zugabe von Fett.
Ähnlich funktioniert das bei der Zugabe von organischem Dünger in den Boden. Das Ziel ist hier, die Mikroorganismen und Bodenlebewesen dazu anzuregen, den Dünger für den Boden bzw. die Pflanzen verwertbar zu machen, dies geschieht durch Mineralisierung.
Der Vorteil des organischen Düngers ist seine bessere Wasserresistenz. Er ist nicht gut abwaschbar und bleibt so länger im Boden, was eine längere Wirkung zur Folge hat.
Als organischen Dünger werden meist Abfallprodukte aus der Landwirtschaft verwendet, wie zum Beispiel das Ausbreiten von Kuhmist auf den Feldern oder aber auch das Verteilen von Jauche.
Organischer Dünger verbessert langfristig die Struktur des Bodens und sorgt für einen guten Wassergehalt.
Im Gegensatz zum anorganischen Dünger regt der organische Dünger die Natur dazu an, sich selbst zu helfen.