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Infos zu Marienbad in Tschechien: Geographie, Kultur und Naturheilquellen
Geographie Marienbad
Marienbad liegt in Westböhmen, ca. 12 km von der Staatsgrenze zur BRD und ca. 25 km südöstlich von Eger (Cheb). Die Stadt gehört zum Karlsbader Kreis in dem Bezirk Eger. Die Einwohnerzahl lag im Jahr 2000 bei 15010 Einwohner. Die Höhenlage beträgt 630 m über dem Meeresspiegel. Der Kurort erstreckt sich über ein weites Waldthal am südöstlichen Rand des Kaiserwaldes. Das Kurbadviertel ist zum Süden hin geöffnet und wird durch bewaldete Bergrücken geschützt. Die Stadt wird von keinem Fluß durchflossen - aber es entspringen zahlreiche Quellen.
Kultur in Marienbad
Marienbad ermöglicht den Kurgästen reiche kulturelle Erlebnisse in Form von Konzerten, Operetten- und Theatervorstellungen, Modeschauen und Ausstellungen, die im Gesellschaftshaus Casino und im städtischen Theater stattfinden. Großer Beliebtheit erfreuen sich im Sommer die Kolonadenkonzerte. Ein nichtalltägliches Erlebnis ist die Singende Fontäne, die zu jeder ungeraden Stunde erklingt und in den Abendstunden von Lichteffekten begleitet wird. Nicht wegzudenken aus dem Leben des Kurorts sind auch das Chopin-Musikfestival, sowie die Feierlichkeiten anlässlich der Eröffnung der Kursaison mit Weihung der Heilquellen.
Naturheilquellen Marienbad
Den Ruhm und die Berühmtheit begründen besonders sein Mineralquellen. Auf der kleinen Fläche der Stadt entspringen etliche Quellen, sogenannte Säuerlinge. Alle Wasser sind sehr reich an Kohlensäure, deshalb der Name Natursäuerlinge. Alle Wasser sind im Gegensatz zu Karlsbad kalt. Sie werden mit einer Temperatur von 7 bis 10 Grad Celsius der Erde entnommen. Diese Quellwasser werden bei einer Vielzahl von Krankheiten angewendet.
Anwendung Naturheilquellen:
Trinkkur
Kohlensäurebäder
Gasbäder
Gasinjektionen
Peloide
Heilindikationen